Check Icon Echte Wildstämme
Check Icon natürlicher Wildhefen
Check Icon Komplexe Aromatik
Check Icon Geringe SO2-Bildung
Check Icon BIO zertifiziert
Check Icon Echte Wildstämme
Check Icon natürlicher Wildhefen
Check Icon Komplexe Aromatik
Check Icon Geringe SO2-Bildung
Check Icon BIO zertifiziert

Häufige Fragen zur Trockenzuchthefen (Bio‑Reinzuchthefen)

Trockenzuchthefen sind aktive Trockenhefestämme (meist Saccharomyces), die gezielt für die Weinbereitung ausgesucht und getrocknet wurden. Sie bieten Vorteile in Lagerung, Handhabung und Prozesskontrolle gegenüber spontanen Hefen oder Weinhefen aus Flüssigkulturen. Sie ermöglichen eine verlässliche, saubere Gärung bei kontrollierter Aromabildung — besonders relevant in der Bio-Weinbereitung.

  • Sie stammen aus geprüften, biologischen Kulturen und sind ohne synthetische Zusatzstoffe (z. B. keine gentechnischen Modifikationen).

  • Sie tragen zu reversibler Aromatik und Sortencharakter bei.

  • Sie unterstützen stabile Gärverläufe mit hoher Gärkraft auch unter suboptimalen Bedingungen.

  • Die SO₂-Bildung bleibt gering, was ideal für reduktiven Ausbau oder minimalen Schwefeleinsatz ist.

  • Sie sind praktisch in der Lagerung und einfach in der Anwendung (z. B. „Ready to Go“-Aktivierung).

Die Auswahl richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • Traubensorte und gewünschtes Aromaprofil (fruchtig, florale Noten, samtige Struktur)

  • Alkoholgehalt, Zuckergehalt und Temperaturbedingungen

  • Kompatibilität mit weiteren Gärungsschritten (z. B. malolaktische Gärung)

  • Komplexitäts- und Reifestufe des Zielweins

Bei unserem Sortiment (z. B. VitiFerm™ BIO Paradisi, Vulcano, Alba Fria, Rubino Extra, Pinot Alba, Sauvage, Esprit) findest du für viele Anforderungen passende Stämme.

  • Verwende entchlortes Wasser (ca. 30–35 °C)

  • Rehydriere langsam über 15–20 Minuten

  • Gieße die Hefelösung vorsichtig ein (mehrere Portionen)

  • Schirmsche Gäransätze langsam an (Temperaturangleiche über 30 Minuten — 1 °C pro Minute)

  • Vermeide starke Sauerstoffzufuhr beim Impfen

Diese Schritte sichern eine schonende und erfolgreiche Hefeanlaufphase.

  • In Biodynamischen oder Bio-Weinen, wo Zusatzstoffe minimiert werden

  • Bei hohen Zuckergehalten oder schwierigen Gärbedingungen

  • In Weiß- oder Roséweinen mit reduktivem Ausbau

  • Wenn ein gleichmäßiger Gärverlauf und geringes Gärrisiko im Fokus steht

Ja — in manchen Fällen wird eine kombinierte Gärstrategie gewählt (z. B. beim teilweisen Anteil Spontan und teilweiser Einsatz Reinzuchthefen). Wichtig ist, dass die eingesetzte Reinzuchthefe robust genug ist und mit möglichen Mikroorganismen verträglich ist. Die Dosierung und die Impfmethode müssen sorgfältig abgestimmt sein, um Konkurrenzwirkungen zu vermeiden.

  • Kühl (idealerweise bei 4–8 °C), trocken und dunkel lagern

  • Originalverpackung luftdicht verschließen

  • Verfallsdatum beachten — viele Hefen sind 1–2 Jahre haltbar, manche länger

  • Nach dem Öffnen möglichst zeitnah verwenden

Unzureichende Rehydrierung oder Temperaturstress können zu verzögertem Gärstart, Gärstillstand oder Aromendefiziten führen. In solchen Fällen prüfen wir:

  • Temperatur der Rehydrierungslösung

  • pH-Wert und Nährstoffausstattung

  • Zeitpunkt und Methode der Impfung

Ein strukturierter Ansatz zur Fehleranalyse hilft, mögliche Ursachen zu identifizieren und für künftige Ansätze zu vermeiden.

Trockenzuchthefen wirken primär in der alkoholischen Gärung. Für die MLG wird typischerweise eine spezifische Starterkultur (z. B. Oenococcus oeni) verwendet. Jedoch ist eine saubere, vollständige alkoholische Gärung Voraussetzung für eine erfolgreiche MLG.

Newsletter

Weinwissen direkt in Ihr Postfach

Diese Site ist auf wpml.org als Entwicklungs-Site registriert. Wechseln Sie zu einer Produktionssite mit dem Schlüssel remove this banner.